Darum will Miley Cyrus kein Vorbild sein

Miley Cyrus vollzog 2013 einen wahren Imagewechsel. Vom braven Disney-Star mauserte sich die 21-Jährige zu einer sexy Sängerin. Für manch einen war dieser Wandel ein Tick zu viel, halb nackt räkelte sich Miley bei den MTV Video Music Awards im Sommer in lasziven Posen auf der Bühne und im Video zu „Wracked Ball“ zeigte sie sich nackt. Dock Cyrus betont selbst, dass sie nicht als Vorbild gesehen werden will und das für junge Menschen Offenheit und Aufklärung über Sexualität das Wichtigste sei.

2013 war für Miley Cyrus ein aufregendes Jahr. Zumal die Sängerin ihr Image selbst total auf den Kopf stellte. Galt sie vorher noch als kleiner, netter Disney-Star aus der Serie „Hannah Montana“, so wechselte die 21-Jährige im vergangenen Jahr ihr Image auf drastische Weise. Doch stellt Miley nun auch ganz deutlich klar, dass sie sich nicht als Vorbild sieht. „Die Leute sind fasziniert, weil ich für eine gesamte Generation spreche. Nicht, weil ich irgendein Vorbild bin – diesen Titel möchte ich nicht. Vorbilder sollten echte Helden sein, die echte Dinge getan haben“, so Cyrus gegenüber  dem „Now“-Magazin.

Fans und Kollegen waren im Sommer über den Auftritt der kessen Blondine bei den
MTV Video Music Awards entgeistert. Miley performte gemeinsam mit Robin Thicke auf der Bühne in eindeutigen Posen. Dazu trug der einstige Teenie-Star ein Outfit das mehr zeigte als verhüllte. „Ich wusste nicht, wie die Leute reagieren würden, obwohl ich die Dinge aufrütteln wollte. Es stellte sich als chaotischer heraus, als ich es mir vorstellte und ich liebe es. Diese Art Energie möchte man kreieren, weil sie vielen gegen den Strich geht – und wenn einen deshalb so viele Menschen attackieren, ist es sogar besser. Man geht an die Grenzen, die die Gesellschaft für richtig hält“, erklärt die Sängerin ihren Auftritt.

Auch ihr Musikvideo zu „Wracked Ball“, in dem Miley nackt auf einer Abrissbirne zu sehen ist, ließ entrüstete Kommentare folgen. Doch zum Thema Sexualität hat der Star eine ganz eigene Auffassung: „Da gibt es ein großes Missverständnis, wenn es um junge Menschen und Sex geht: Kinder können heute fast alles im Fernsehen oder Internet sehen, also macht es keinen Sinn für die Eltern, mit ihren Kindern nicht über Sex zu reden oder so zu tun, als dächten Teenager nicht darüber nach“. Offenheit und Aufklärung wären nach Ansicht von Miley für die jungen Leute von heute viel wichtiger. „Sex sollte etwas sehr Schönes und ausdrucksvolles sein. Es sollte nicht verborgen werden und Leute sollten sich dessen nicht schämen. Das ist es doch erst, was die Probleme schafft“.