Sandra Bullock goggelt sich nicht mehr selbst

Sandra Bullock bewies bereits in der Vergangenheit, dass sie über sich selbst lachen kann und mit Kritik an ihrer Person gut umgehen kann. Auf den „Palm Springs International Filmfestival“ erklärte die Schauspielerin nun, wie wichtig es ist, negative Schlagzeilen nicht an sich heran zu lassen und sich vor allem nicht selbst im Internet zu googeln.

In Florida fand am vergangenen Samstag, 4. Januar, das „Palm Springs International Filmfestival“ statt. Sandra Bullock wurde hier für ihre Leistung in dem Weltraum-Drama „Gravity“ ausgezeichnet. Bei ihrer Dankesrede erklärte die Schauspielerin mit deutschen Wurzeln, dass sie sich von Schlagzeilen und wilden Gerüchten nicht mehr verrückt machen ließe und ihren Namen nie wieder selbst in eine Suchmaschine eingeben werde.

“Sie ist nicht besonders attraktiv, ich kann sie nicht ausstehen, sie ist mittelmäßig. Sie ist über 40″, gibt Sandra die negativsten Suchergebnisse wieder. Doch sie beweist auch, dass sie über Gerüchte lachen kann. So wurde im Netzt spekuliert, dass sich die 49-Jährige mit Kollegin Julia Roberts um George Clooney streiten soll. „Wir haben das gemeinsame Sorgerecht und das ist ok für uns“, witzelt Sandra über die wilden Spekulationen. Bereits 2010 stellte Bullock klar, dass sie mit Kritik an ihrer Person gut umgehen kann. Vor vier Jahren gewann Sandra für ihre Rolle in „Verrückt nach Steve“ die „Goldenen Himbeere“, mit der die Schauspieler ausgezeichnet werden, die die schlechteste Leistung darboten. Im Gegensatz zu anderen Preisträgern, nahm Bullock diese Auszeichnung persönlich entgegen und verteilte bei der Verleihung an das Publikum DVDs des Films.

Doch eines habe sie selbst gelernt, so Bullock. Man solle sich selbst nie googeln. „Kein menschliches Wesen sollte jemals Forenkommentare lesen oder sich jemals selbst googeln“. Auch wenn sie mit Kritik gut umgehen kann, die bissigen Kommentare seien doch erschreckend. Ihr Erfolg gibt Sandra Rückendwind, für „Gravity“ ist sie neben dem „Golden Globe“ auch für den „Screen Actors Guild Award“ nominiert. Beide Auszeichnungen gelten als Vorboten für die Oscarnominierungen.