Tipps zum Schutz vor Sonnenbrand im Frühling

Die ersten Sonnenstarahlen locken viele Menschen nach draußen, das gute Wetter wird gerne für Aktivitäten im Freien oder zum ersten Sonnenbad des Jahres genutzt. Doch ist es nach dem Winter besonders wichtig die Haut vor der UV-Strahlung zu schütze. Was Sie tun können um einem Sonnenbrand vorzubeugen, oder wie Sie ihrer Haut helfen, wenn es doch zur Verbrennung gekommen ist, erfahren Sie hier.

Die Tage werden wieder länger und die ersten Sonnenstrahlen laden zum Spazierengehen oder Sonnenbaden ein. Doch ist die Haut nach dem Winter noch besonders empfindlich. Wie Hautarzt Herbert Kichesch gegenüber „dpa“ erklärt, braucht es jetzt einen besonders hohen UV-Schutz, damit sich die Haut langsam an die Sonnenstrahlen gewöhnen kann.

„Man darf sich von den eher kühlen, frühlingshaften Temperaturen nicht täuschen lassen: Die Sonne ist schon recht intensiv“, so der Mediziner. Wer gerne ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren an der frischen Luft und bei Sonnenschein macht, sollte freie Hautstellen gut eincremen. Das Gesicht, Ohren und Hände seien da besonders gefährdet, so Kichesch, und müssten geschützt werden. Auch die Dauer des Sonnenbades sei entscheidend. „Es gibt Leute, die schon nach einer Viertelstunde merken, dass sich da was tut“, so der Landesvorsitzende Nordrhein im Berufsverband der Deutschen Dermatologen.

Wenn es trotzdem zu einem Sonnenbrand komm sollten ein paar Tipps beachtet werden um der Haut schnell und effektiv zu helfen. Auf Salben, Fette und Cremes sollte verzichtet werden, da sie die Wärmeabgabe der Haut eher verhindern. Die Kühlung der verbrannten Hautstellen ist jetzt allerdings wichtig. „Hausmittel wie feuchte Umschläge helfen meist ganz gut“, rät Herbert Kichesch. Ein Teelöffel Natron in einem Liter Wasser aufgelöst und auf die Haut aufgesprüht kann ebenso helfen wie kühle Gurkenscheiben oder gekühlter Speisequark der auf die Haut aufgetragen wird. Wichtig ist allerdings auch, die betroffenen Partien jetzt vor weiterer Sonneneinstrahlung zu schützen. „Ein Sonnenbrand ist für mich etwas, was auch am nächsten Tag noch zieht und spannt und mehr als nur ein bisschen rot ist“, erklärt der Mediziner. Bei schweren Verbrennungen ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.