Miss „American Idol“ Kelly Clarkson kommt mit zweitem Album

Erinnert sich noch jemand an Alexander Klaws? Nein? Egal! Somit bleibt genug Zeit, sich dem amerikanischen Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“, der Show „American Idol“, zu widmen. Genauer gesagt blicken wir auf dessen Gewinnerin Kelly Clarkson, die veröffentlichte nämlich mit „Breakaway“ dieser Tage ihr zweites Album.

Die 1982 in Burleson, Texas geborene Kelly, sang schon mit voller Inbrunst im Schulchor, ehe sie nach der High School nach Los Angeles zog, um dort ganz groß rauskommen zu wollen. Außer einem Auftritt in der Fernsehserie „Sabrina – Total verhext“ konnte sie jedoch keine Erfolge verbuchen und so ging es zurück nach Texas. Nach diversen kleineren Jobs, überedete eine Freundin Kelly dazu, bei der Casting-Show „American Idol“ teilzunehmen.

Mit 58 Prozent gewann sie schließlich das Finale und veröffentlichte noch im selben Jahr ihr Debütalbum „Thankful“. Nun knapp zwei Jahre später, steht mit „Breakaway“ der Nachfolger in den Läden. Man findet zwar auf dem Album nicht wirklich eine Weiterentwicklung wieder, noch erfindet Kelly den Pop-Rock neu, doch für Fans der seichten Unterhaltungsmusik ist es genau das Richtige.

Auch wenn in Deutschland schon wieder die Alarmglocken in Hinsicht auf die dritte Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ oder der fünften Staffel „Popstars“ läuten, muss man zugeben, dass die amerikanische Version samt Gewinnerin mal wieder um einiges erträglicher geworden ist. Songwriter-Hilfe für Miss Clarkson gab es übrigens von Avril Lavigne, die neben John Shanks, Max Martin und Ben Moody an dem Album mitgewerkelt hat.

Hoffen wir also, dass in den kommenden (unvermeidbaren) Staffeln in Deutschland die Gewinner ein wenig mehr in die Richtung Kelly Clarkson oder Will Young (Sieger des britischen „Pop Idol“) tendieren. Das wäre zwar trotzdem nicht das gelbe vom Ei, aber immerhin eine Steigerung zu den vorherigen faulig-schleimigen Eierköpfen der Marke Klaws und Co.