Japaner terrorisiert 37.000 Mal die Telefonauskunft

Ein 44-Jähriger aus Japan rief bis zu 900 Mal am Tag eine Telefonauskunft an. Insgesamt kam der Japaner in der Zeit von März bis Juli auf 37.000 Anrufe. Doch ohne ersichtlichen Nutzen: Bei jedem Anruf blieb er stumm.

Die Telefonistinnen seien gehörig genervt worden, berichtet die Zeitung „Mainichi Shimbun“. Die Polizei nahm den Telefonterrorist nun fest. Er habe den Betrieb der Telekommunikationsfirma behindert.

„Als ich mich einmal beschwerte, war die Telefonistin sehr freundlich“, zitierte das Blatt Takumi N. „Deshalb wollte ich die Stimmen dieser Frauen hören“, erklärte der Anrufer seine Tat. Die Telefonanrufe wurden von einem Mobilfunktelefon getätigt, über die monatliche Handy-Rechnung ist jedoch nichts bekannt.