Glückliche Menschen gucken kein Fernsehen

Ein glücklicher Amerikaner beschäftigt sich gerne mit Lesen, Freunden, Familie oder geht auch häufiger in die Kirche. Wer unzufrieden ist, schaut bis zu 30 Prozent mehr Fernsehen. Zu diesem Ergebnis kamen zwei Sozialogen von der Universität Maryland in den USA.

“Menschen mit weniger Sozialkompetenz” wenden sich „der Kiste“ zu, weil es einfacher sei als soziale Beziehungen aufzubauen. Dauerhafte Unzufriedenheit mache soziale Kontakte schwer oder unmöglich, äußerte einer der Wissenschaftler. Dennoch könne sogar der unglücklichste Amerikaner problemlos zur Fernbedienung greifen und sich vom Fernsehen erfolgreich unterhalten lassen. Die Studie liefert auch Ergebnisse über das Verhalten in Ehen. Wer in einer Beziehung nicht glücklich ist, wendet sich ebenfalls häufiger dem Fernseher zu. Glückliche Paare beschäftigen sich hingegen um circa 30 Prozent mehr mit Sex, Zeitung lesen oder zur Kirche zu gehen.