DSDS: Brüste statt Musik

DSDS-Juror und Sprücheklopfer Dieter Bohlen hat ausgemistet: Bei der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) sind nur noch 15 Kandidaten übrig geblieben. Der Recall war teilweise jedoch mehr von Brüsten als von Musik geprägt. „Rein visuell gesehen, ist das unser bislang geilstes Casting“, musste Dieter Bohlen zugeben.

Der Recall fand dieses Mal in der Karibik statt – da hat es keine Kandidatin versäumt, ihre Reize zu präsentieren. Wohl gemerkt war Dieter Bohlen der erste, der bei einer besonders gutaussehenden Kandidatin diese optischen Reize ansprechen musste. Ihre „zwei schlagenden Argumente“ brachten sie weiter – Gesang ist sowieso nur sekundär. So läuft das in der Musikbranche, warnte Bohlen: „Das Musikgeschäft ist kein Business von guten Menschen. Wir suchen nicht die nächste Mutter Teresa.“

Auch sonst gab es bei DSDS von dem Ober-Juror keine Liebessprüche: “Das war Müll. Und Müll gehört nicht auf so ’ne schöne Insel“, verwies Bohlen einen Kandidaten in seine Schranken. Unsichere Kandidaten rüttelte er mit Sprüchen wie “Das war doch süß, ihr Vollidioten!“ wieder auf. Auch von seiner Objektivität wollte sich Bohlen nicht ablenken lassen: “Von euren gesanglichen Defiziten könnt ihr mit so ’ner Scheiße auch nicht ablenken.“

Natürlich durfte auch dieses Mal eine dramatische Szene bei DSDS nicht fehlen: Eine Kandidatin ist halb nackt, nur im Bikini bekleitet, umgekippt. Nach einem Telefonat mit ihrer Mutter war sie wieder fit für den DSDS-Fight.

Am Samstagabend kämpfen die Kandidaten um den Einzug unter die Top 10, um dann ab dem 20. Februar in zehn Mottoshows um den ersten Platz zu singen.