Mit einer luxuriösen Eingangstüre viele Funktionen erfüllen

Mit einer luxuriösen Eingangstüre viele Funktionen erfüllen

Worauf fällt der Blick zuerst, wenn man sich einem Grundstück nähert? Meistens ist es die Eingangstüre, die ins Auge springt. Sie ist der Durchgang von der Straße, dem Gang oder den Garten in einen Bereich wo man ganz privat ist. Die meisten Hausbesitzer entscheiden sich für Modelle, die sich wie natürlich in die Hausfassade einfügen. Kaum zuvor hat es so viele verschiedene Varianten gegeben wie heute. Egal ob Haustüren mit Seitenteil, mit Glaselementen oder verspielte Modelle aus Holz, das Eingangsportal schützt vor den Blicken Fremder und unterstreicht das Flair des Eigenheims.

Haustüren sind schon seit Jahrhunderten von großer Bedeutung

Dass die eigenen vier Wände mit einem Eingangsportal vor der Außenwelt abgeschirmt sind, ist keine Erfindung des heutigen Zeitalters. Das belegt unter anderem, dass es im alten Rom mit Janus einen Gott für Türen und Tore gab. Er war außerdem für Anfänge und Neubeginne verantwortlich, daher ist auch der erste Monat des Jahres Januar nach ihm benannt. Auf vielen historischen Darstellungen ist Janus als Figur mit zwei Köpfen zu sehen. Auch das hat er mit einer Türe gemeinsam, die auf zwei Seiten blickt. Im alten Ausdruck „janusköpfig“ ist der römische Gott ebenfalls zu finden. Damit bezeichnet man jemand, der von Zwiespalt gekennzeichnet ist. Auch eine Türe ist sozusagen zwiespältig: Einerseits verschließt sie, andererseits öffnet sie auch.

In den Anfängen der Menschheit waren Türen noch weniger bedeutend als heute. Damals zogen die Menschen als Nomaden durch die Landschaft, ihre ersten Behausungen errichteten sie aus einfachen Holzpfosten und Astgeflechten. Zu dieser Zeit blieb man meist nur kurz an einem Ort, bis man zum Beispiel wegen besser Jagdbedingungen weiterzog. Richtig an Bedeutung gewannen Eingangstüren als Menschen sesshaft wurden und feste Behausungen bauten. Einige der ältesten Türen Europas wurden in der Schweiz gefunden. Laut Experten ist der Grund dafür vermutlich, dass die spezielle Bodenzusammensetzung in der Alpenrepublik die historischen Funde besonders gut konservierte. Bei Grabungsarbeiten in Zürich wurde eigentlich durch Zufall eine 5.000 Jahre alte Türe gefunden. Sie wurde anscheinend mit einer Steckverbindung befestigt und hatte bereits eine technisch ausgereifte Türangel. Die Holztüre wurde unter dem Opernhaus von Zürich gefunden und stammt aus der Zeit von 2.500 bis 3.700 vor Christus.

Moderne Haustüren aus Aluminium punkten mit vielen Vorteilen

Die ersten Haustüren waren vermutlich aus Holz, einem Material, dass Menschen schon seit Jahrtausenden zu verarbeiten wissen. Heute gibt es bei der Wahl einer Eingangstüre weit mehr Möglichkeiten. In den letzten Jahrzehnten haben sich Aluminiumtüren etabliert, die mit zahlreichen Vorteilen punkten:

  • Aluminium ist ein besonders stabiles Material
  • Ist die Oberfläche entsprechend behandelt, halten sie Witterungseinflüssen perfekt stand
  • Sehr robust
  • Gelten als einbruchsicher
  • Pflegeleicht: Kein Streichen notwendig
  • Auch übergroße Modelle möglich

An und für sich ist Aluminium jedoch nicht für seine guten Dämmeigenschaften bekannt. Moderne Eingangstüren aus diesem Material weisen daher eine zusätzliche Schicht auf, die das Entweichen von Heizluft nach draußen verhindert. Ein großer Vorteil von Aluminium ist, dass es sich in jede beliebige Form bringen lässt. Außerdem kombinieren Türenhersteller das Material mit anderen Stoffen wie Glas oder Holz. Dadurch ergeben sich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Türen nach Maß können speziell auf die Wünsche der Kunden angepasst werden. Sie lassen sich zu jedem Baustil kombinieren und passen zu Bungalows und mehrstöckigen Häusern.

Auf dem Sektor von Eingangstüren aus Aluminium zählt der Familienbetrieb Pirnar zu den Vorreitern. Das Unternehmen wurde im Jahr 1968 gegründet und zählt heute zu den Top Herstellern von Aluminiumtüren in Europa. Ursprünglich handelte es sich bei der Firma um einen kleinen Handwerksbetrieb, der sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte vergrößerte und mittlerweile 200 Mitarbeiter zählt.

High-Tech ist bei Eingangstüren angekommen

Eine hochwertige Eingangstüre sieht nicht nur schön aus und gilt als Hingucker auf der Fassade. Vielmehr dient sie auch anderen Aspekten, wie zum Beispiel dem Einbruchsschutz. Experten warnen immer wieder davor, dass sich Kriminelle vorwiegend durch Fenster und Türen Zugang zum Eigenheim verschaffen. Türen, die bereits in die Jahre gekommen sind, lassen sich mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher und Zange in weniger als fünf Minuten öffnen. Ein unbeobachteter Moment reicht, und Einbrecher sind im Haus. Daher lohnt es sich auch in einem bestehenden Objekt über den Kauf einer neuen Eingangstüre nachzudenken.

Brechstange und Hammer waren schon immer das Werkzeug der Wahl für rohe Gewalt

Wie sicher eine Eingangstüre ist, erkennen Kunden an den Widerstandsklassen. Für private Immobilien sind die Klassen RC2 und RC3 empfehlenswert. Um sie zu öffnen, brauchen Kriminelle mindestens fünf Minuten. Dass sich nur die wenigsten so viel Zeit für einen Einbruchsversuch nehmen, zeigt die Statistik. Sie besagt nämlich, dass es in 45 Prozent der Fälle beim Versuch bleibt. Ist die Türe zu robust, lassen viele Kriminelle davon ab. Erst gar nicht auf die Idee, in ein Haus einzubrechen kommen sie, wenn sich vor der Eingangstüre eine Überwachungskamera befindet.

Doch auch das Innenleben moderner Türen trägt zur Sicherheit bei. Unter anderem führt eine 6-Punkte Verriegelung dazu, dass der Eintritt ohne Schlüssel nur schwer möglich ist. Auch die Türbänder sind bei einer modernen Türe gesichert. Die Verbindung zwischen Türzarge und Türblatt ist besonders stabil, somit wird ein Aushebeln nahezu unmöglich gemacht.  Elektronische Sicherheitssysteme wie eine Codeeingabe oder ein Scanner an der Eingangstüre sind ebenfalls neu. In den Griffen von High-Tech Eingangstüren sind Sensoren eingebaut, die Fingerabdrücke erkennen. Somit haben nur Befugte Zutritt zum Eigenheim.