Spartipps beim Online-Shopping: Welche Strategien sind am effektivsten?

Spartipps beim Online-Shopping: Welche Strategien sind am effektivsten?

Das Shoppen im Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken und generiert seit Jahren Rekordumsätze in der Branche. Viele Verbraucher genießen die Vorzüge des Online-Shoppings, die unter anderem auf den Kostenfaktor abzielen. Da ein reger Konkurrenzkampf zwischen den Branchenvertretern herrscht, kommen Konsumenten auf verschiedene Art und Weise in den Genuss, Preisnachlässe und Schnäppchen wahrzunehmen. Dabei sind einige Sparstrategien besonders effektiv.

Laptop mit einem Einkaufssymbol auf dem Bildschirm
Der Online-Handel bietet viele Möglichkeiten, um Geld zu sparen.

Shops vergleichen!

Die Angebotsvielfalt im Internet ist breitgefächert. Dadurch kommt es häufig vor, dass bestimmte Produkte in mehreren Shops erhältlich sind. Der Konkurrenzkampf im Rahmen des Wettbewerbsgedanken ist dabei immer auf der Seite der Verbraucher, die aus diesem Umstand profitieren können. Eine gängige Methode ist der klassische Shopvergleich, der die unterschiedlichen Preise gegenüberstellt. Auf diese Art und Weise lassen sich in der Regel immer ein paar Euros sparen.

Allerdings geht es auch deutlich effektiver, da es sich Schnäppchenportale wie mein-deal.com zur Aufgabe gemacht haben, die besten und aktuellsten Sonderangebote auf einen Schlag zu vereinen. Verbrauchern wird im Prinzip der gesamte Vergleichsprozess abgenommen, so dass sie sich bequem auf die Suche nach dem gewünschten Artikel machen können. Gleichwohl welche Strategie gewählt wird, sollte im gesamten Kontext nicht nur allein auf den Kaufpreis des entsprechenden Artikels geachtet werden. Oftmals kann sich der Preis durch die Versandkosten hochschaukeln und das vermeintliche Schnäppchen wird schnell zur finanziellen Bürde.

Anmeldung beim Newsletter

Fast alle Unternehmen verfügen mittlerweile über einen Newsletter, der enormes Sparpotenzial bietet. Allerdings gibt es bei dieser Sparstrategie einen kleinen Haken, da die digitalen Prospekte gerne dazu neigen, dass eigene Postfach voll zuspammen. Auch das Thema Datenschutz verursacht hier einige Kontroversen, da nicht immer transparent kommuniziert wird, wie mit den eigenen persönlichen Informationen umgegangen wird.

Abseits der fraglichen Umstände bietet der Newsletter einmalige Anmeldungs-Rabatte und liefert auch über Dauer Vergünstigungen. Speziell in der Textil- und Modebranche sind die digitalen Prospekte ein Muss, um auf langfristiger Basis effektiv sparen zu können. Die jeweiligen Unternehmen verbinden ihre Newsletter zuweilen noch mit weiteren Vorteilen. So erfahren Abonnenten z.B. zuerst von anstehenden Sales und können sich so einen Vorsprung auf die besten Schnäppchen sichern.

Wer sein privates Postfach nicht mit den hochfrequentierten Mails der Newsletter belasten möchte, kann sich eine separate Mailadresse erstellen, die ausschließlich für diese Sparstrategie ausgelegt ist. So entgeht man auch gleichzeitig den überflüssigen Werbemails. Zudem kann es für weitere Rabatte hilfreich sein, das eigene Geburtsdatum anzugeben. Meistes winken am eigenen Ehrentag nochmals spezielle Preisnachlässe oder Gutscheine.

Sale – Geduld ist eine Tugend

Shopping und Geduld sind oftmals schwer miteinandervereinbar, obwohl sich das Warten zu bestimmten Zeitpunkten durchaus lohnen kann. Besonders wenn das Objekt der Begierde ein paar Euros mehr kostet und einen finanziellen Kraftakt darstellt, hilft es, sich in Geduld zu üben. Sales oder Shopping-Events wie der Black Friday belohnen in der Regel die Zurückhaltung, da hier unzählige Angebote und Preisnachlässe aufschlagen. Wer bis dato seine Finanzen gut verwaltet hat, kann in diesen Aktionszeiträumen kräftig Geld sparen.

In diesem Zusammenhang ist es empfehlenswert, im Rahmen der Shopping-Events nicht ins Blaue zu shoppen. Viel mehr eignet sich ein Plan, der im Vorfeld aufgestellt werden sollte. So kann an den jeweiligen Tagen gezielt geshoppt werden. Das freut nicht nur das Shoppingherz, auch das eigene Portemonnaie wird Freudensprünge machen. Speziell in der Weihnachtssaison, wenn Black Friday und Cyber Monday zu Buche schlagen, kann eine gut geplante Einkaufsstrategie üppige Ersparnisse herbeiführen.

Lieferung in den Shop

Viele Unternehmen, die über eine gute bis solide Infrastruktur ihres Online-Shops verfügen, bieten heutzutage die Möglichkeit an, getätigte Bestellungen in die stationären Filialen liefern zu lassen. Dadurch entsteht zwar ein logistischer Mehraufwand für die entsprechenden Geschäfte, doch aus Sicht der Konsumenten tut sich eine willkommene Sparquelle auf. Da bei nicht wenigen Unternehmen der direkte Versand nach Hause erst ab einem bestimmten Warenwert unentgeltlich ist, können bei einigen Bestellungen unwillkommene Mehrkosten entstehen.

Die Lieferung in den Shop verhindert diesen Umstand, da hier keine weiteren Kosten anfallen. Darüber hinaus handhaben Firmen wie z.B. Mango die gesamte Situation sehr benutzerfreundlich, da der Bezahlungsprozess in diesem Bestellungsrahmen nicht ausschließlich vorab passieren muss. Es wird den Konsumenten überlassen, ob sie per PayPal oder Kreditkarte oder erst beim Kauf in der Filiale bezahlen. Für fleißige Shopper, die gerne einen Teil ihrer Online-Bestellung wieder zurückschicken, eignet sich diese Form der Bezahlung besonders.

Cookies löschen!

Personalisierte Werbung, individuelles Einkaufsverhalten sowie die eigenen Interessen und Vorlieben sind heutzutage nicht mehr so privat wie sie es vor dem Internet waren. Über die Zeit wurde für jeden Nutzer ein sehr detailliertes Profil erstellt, dass vielen Unternehmen in der freien Wirtschaft vorliegt. Ein Fakt, der Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung im Bereich des Online-Shoppings maßgeblich beeinflusst und sowohl positive als auch negative Auswirkungen für die Verbraucher bedeuten können.

Eine tragende Rolle für die Anhäufung persönlicher Daten sind Internetbrowser wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsoft Edge. Sie speichern relevante Informationen, die sich die unterschiedlichen Online-Shops zunutze machen. Da sich die Preise im Netz auch auf kurzfristiger Basis ändern können, warten nicht wenige Verbraucher mit ihrer Kaufentscheidung ab und hoffen auf einen Preisabfall. Im Zuge dessen wird relativ häufig nach einem bestimmten Produkt gesucht. Dadurch wird dem Online-Händler signalisiert, dass der Kunde hohes Interesse zeigt. Bei einigen Seiten führt das zu erhöhten Preisen.

Um diese unliebsame Preisentwicklung tunlichst zu vermeiden, müssen die im Browser verwendeten Cookies ausgestellt werden. Jeder Browser verfügt über solch eine Option in den implementierten Einstellungen. Dadurch wird erreicht, dass der jeweilige Online-Händler keinen Einblick mehr darauf hat, auf welchen Artikel oder welches Produkt der Verbraucher ein Auge geworfen hat. Sollte man doch einem erhöhten Preis auf den Leim gegangen sein, schafft der Gebrauch des Rückgaberechts Abhilfe. In der Gesetzgebung ist es verankert, dass Verbraucher im Online-Handel über ein 14-tägiges Rückgaberecht verfügen und dieses ohne die Angabe von Gründen anwenden können. In der Realität ist jedoch oftmals der einfachere Weg, den Käufer direkt zu kontaktieren, bevor der Artikel zu einem günstigeren Preis neugekauft wird. Viele Online-Shops zeigen sich hier äußerst kulant.