Reincarnation Parade: Gutes Wetter, schwacher Besuch

Sind die Tage des Techno gezählt? Nach den enttäuschenden Besucherzahlen bei der letzten Love-Parade in Berlin konnte auch das zweitgrösste Rave-Event in Deutschland, die „Reincarnation Parade“ in Hannover nur verhältnismäßig wenig Menschen anziehen. Trotz guten äusseren Bedingungen und Sonnenschein kamen statt den erwarteten 400.000 Besuchern nur etwa 100.000-150.000 Raver.

Die Reincarnation Party fand zum achten Mal statt und konnte bisher die Besucherzahlen stets steigern. Das Prinzip der Parade ist an das der Love Parade angelehnt. 25 Wagen zogen mit auflegenden DJs und riesigen Boxen durch die Stadt, begleitet von schrill gekleideten, nimmermüden Ravern. Die Abschlussveranstaltung war eine Party im Niedersachsenstadion.

Neben Radiosendern und anderen Ausrichtern hatten auch die SPD und CDU einen eigenen Wagen in der Karawane. Bekannte und beliebte DJs wie Sven Väth, DJ Quicksilver und DJ Sammy legten für die Raver auf. Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung friedlich und ohne Zwischenfälle. Augenzwinkernd bemerkte ein Polizist: „Soviel ist ja auch nicht los“.