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Grippe und Erkältung: Diese Tees können helfen

Von Kate Lé

Zu Pfefferminztee greifen gerne viele Menschen, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, sich Magen-Darmbeschwerden breit machen oder man sich einfach unwohl fühlt. Doch bei manchen Beschwerden macht der Tee mit Minze alles nur noch schlimmer. Wir verraten Ihnen, wann Sie welchen Tee bei unterschiedlichen Erkrankungen trinken sollten.


Magen-Darm-Beschwerden
Wenn der Magen schmerzt, man sich mit Krämpfen in der Bauchregion quält, oder man mit Übelkeit kämpft greifen viele gerne zum altbewährten Pfefferminztee. Doch macht das enthaltene Menthol und die ätherischen Öle alles noch viel schlimmer als es ist. Denn diese reizen die Magen-Darmschleimhaut zusätzlich. Ein Tee von der beruhigenden Kamille ist hier angebrachter. Oder greifen Sie Anis-Fenchel-Kümmelmischungen zurück, diese sind auch bei Blähungen hilfreich.

Erkältung
Auch wenn Sie sich mit einer Erkältung plagen ist Pfefferminztee keine gute Wahl. Denn die ätherischen Öle trocknen die Schleimhäute aus. Auch Kamillentee wäre hier die falsche Wahl. Ein Tipp bei Heiserkeit: Verzichten Sie generell auf heiße Tees, diese greifen die beanspruchten Stimmbänder zusätzlich an. Ein lauwarmer Salbeitee wirkt hier besser. Wenn sie unter Husten leiden kann der Pfefferminztee Ihnen hingegen helfen. Sein Menthol fördert das abhusten.

Immunsystem stärken
Im Winter ist es wichtig das Immunsystem zu stärken, damit lästige Erkrankungen erst gar keine Chance haben. Wenn Sie sich und ihrem Körper etwas Gutes tun wollen, greifen Sie auf Matetee zurück. Dieser stärkt die Abwehrkräfte. Ein kleiner Nebeneffekt: Matetee kurbelt auch die Fettverbrennung an. Wenn Sie bereits erste Anzeichen einer nahenden Grippe verspüren, bereiten sie sich einen Aufguss aus einer handvoll Zitronengras und Ingwerscheiben. Dieser Tee schmeckt zwar sehr intensiv, verstärkt aber die Abwehrkräfte, fördert das schwitzen und wirkt fiebersenkend.

Bluthochdruck senken
Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, sollten sie auf Hibiskus-Tee zurückgreifen. Den Tee sollten Sie regelmäßig auf Ihren Speiseplan setzten, auf Dauer hilft er den Blutdruck unter Kontrolle zu bekommen. Bei Schlafstörungen wirken Tees aus Melisse und Baldrian beruhigend. Lavendeltee stärkt schwache Nerven und bei Entzündungen im Hals und Rachenbereich ist Salbei das bewährte Kraut.

Tee hält gesund
Mit Tee können sie ihrem Körper nicht nur bei akuten Beschwerden helfen, das enthaltene Fluor ist auf lange Sicht gut für den Körper. In grünen und schwarzen Teeblättern ist dieses Mineral besonders enthalten und stärkt den Zahnschmelz und schützt die Zähne vor Karies. Sogar Faltenbildung könne damit vermindert werden. Wissenschaftler schreiben dem schwarzen Tee sogar eine Unterstützung zur Vorbeugung gegen Krebs zu.