Warum sich echte Fußballfans schon jetzt auf die WM 2018 vorbereiten sollten

Warum sich echte Fußballfans schon jetzt auf die WM 2018 vorbereiten sollten

Zwar hat die neue Fußballsaison gerade erst angefangen, ihren Höhepunkt kennen wir aber trotzdem schon: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Die 21. Edition des größten Sportturniers der Welt wirft schon jetzt große Schatten, was nicht zuletzt am Wechsel von Benedikt Höwedes zu Juventus Turin deutlich wird, bei dem Nominierungsperspektiven für die WM entscheidend waren. Doch nicht nur die Spieler sondern, auch die Fans wollen während der WM überzeugen, schließlich herrscht nicht nur auf sondern auch neben dem Platz ein fairer Konkurrenzkampf. Wie die Fußballprofis steigert auch der eingefleischte Fan mit einer guten Vorbereitung seine Chancen, doch wie kann man seine Freunde während der WM besonders beeindrucken?

1. Die Underdogs kennen
Während die WM-Teilnahme von Nationen wie Deutschland, Spanien oder Brasilien ganz natürlich scheint, fragt sich selbst der größte Fußballfachmann manchmal wie es einige Teams überhaupt zum Turnier geschafft haben. Bei der letzten EM staunten dann viele nicht schlecht, als Island bis ins Viertelfinale einzog und bei der WM 2014 stand Costa Rica kurz vor dem Einzug ins Halbfinale. Auch im nächsten Jahr werden es wohl wieder einige Underdogs zur WM schaffen. Wer hier die Hintergründe und Spieler kennt, kann seine Freunde mit Sicherheit beeindrucken. So stehen beispielsweise die Chancen von Montenegro gar nicht schlecht, das in der Gruppe E vor Dänemark und Rumänien steht. Wer hier beispielsweise den Starspieler Stevan Jovetić kennt und berichten kann, dass dieser als Ersatz für Kylian Mbappé vom AS Monaco verpflichtet wurde, kann ordentlich Punkte sammeln. Gerade ein Blick auf den Kader von Außenseiterteams und ihren wichtigsten Spielern lohnt sich also, um seinen Freunden einen Schritt voraus zu sein.

2. Die Toptalente kennen
Mindestens genauso wichtig wie Informationen zu den Außenseitern sind fundierte Einschätzungen zu den Toptalenten. Denn jede WM bringt mindestens einen Spieler ganz groß raus. Während beispielsweise Thomas Müller bei der WM 2010 auf sich aufmerksam machte, war es in Brasilien der Kolumbianer James Rodriguez, der inzwischen auch beim FC Bayern unter Vertrag steht. Im nächsten Jahr wird Supertalent Kylian Mbappé das erste Mal WM-Fußball live erleben, laut Quoten von bet365 potenziell sogar als Champions-League-Sieger. Doch während jeder einschätzen kann, dass Mbappé ein großes Talent ist, machen echte Fußballkenner relativ unbekannte Spieler aus, mit denen sie ihre Freunde überraschen können. Sollte Wales an der WM teilnehmen wäre beispielsweise Ben Woodburn ein heißer Tipp für ein relativ unbekanntes Toptalent. Der erst 17-jährige Waliser spielt teilweise schon für die Profis des FC Liverpool und hatte zuletzt bei seinem Nationalelf-Debüt gleich den Siegtreffer gegen Österreich erzielt. Ein anderes Talent könnte der ebenfalls 17-jährige Alexander Isak sein, der zwar bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, durch mangelnde Einsatzzeiten aber bisher eher unter dem Radar der meisten Bundesligafans läuft. Falls sich Schweden qualifizieren sollte, wäre Isak eine echte Option für das Sturmzentrum, schließlich suchen die Skandinavier nach einem Ibrahimovic-Ersatz. Beim Blick auf den Kader der Teilnehmerteams lohnt sich also eine kleine Recherche zu besonders unbekannten, jungen Spielern. Entdeckt man das Toptalent schon vor der WM, kann man seine Freunde von seinem Fachwissen überzeugen.

3. Den russischen Fußball kennen
Während jede Nation vor allem sein eigenes Team anfeuert, steht eine Mannschaft naturgemäß ganz besonders im Fokus der weltweiten Aufmerksamkeit: das Gastgeberland. Wer im Jahr 2018 als Fachmann daherkommen möchte, sollte also ein wenig über den russischen Fußball wissen. Neben den Topvereinen ZSKA Moskau und Zenit St. Petersburg, sollten einem daher auch Lokomotive und Spartak Moskau sowie der FK Krasnodar oder der FK Rostow ein Begriff sein. Letztere haben in der letztjährigen Champions-League-Ausgabe den FC Bayern bei eisigen Temperaturen mit 3:2 geschlagen. Auch die russischen Topspieler wie Torwart und Kapitän Igor Wladimirowitsch Akinfejew (ZSKA Moskau) oder Juri Walentinowitsch Schirkow (Zenit St.Petersburg) sollten jedem Fußballkenner ein Begriff sein. Mit Roman Neustädter spielt zudem ein bekannter Spieler aus der Bundesliga für die russische Nationalelf, obwohl er in Freundschaftsspielen schon für die deutsche A-Nationalmannschaft auflief. Ein Blick auf den Kader der russischen Elf lohnt sich also bestimmt, schließlich steht der Gastgeber einer Weltmeisterschaft ganz leistungsunabhängig automatisch im Rampenlicht.

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