Musik

Darum ist Phil Collins enttäuscht von Adele

Von Kate Lé

Phil Collins ist einer der ganz Großen in der Musikbranche. Vor ein paar Monaten berichteten verschiedene Medien, der Sänger und Komponist würde mit Adele zusammenarbeiten um für die Britin ein paar Songs für ihr neues Album mitzugestalten. Jetzt spricht Collins und zeigt sich sehr enttäuscht über die Zusammenarbeit mit Adele.

Eine Zusammenarbeit mi Phil Collins würde wohl kaum ein Künstler abschlagen. Stars wie Pharrell Williams, Wyclef Jean und Ice-T zählen zu seinen Fans. Adele schien auch ein begeisterter Anhänger von Phils Arbeit zu sein, so sehr, dass sie sich eine Kooperation mit Phil vorstellen konnte. Doch wie es scheint, schätzt sie das Angebot des 63-Jährigen, einen, oder mehrere Songs für ihr neues Album zu komponieren und zu schreiben, nicht genug.

Denn wie Collins jetzt berichtet, ist er etwas enttäuscht von Adeles Haltung. "Diese Adele ist ein schlüpfriger, kleine Fisch", erklärt der Welt-Star mit einem Augenzwinkern gegenüber dem Magazin „Q“. "Sie bekam mich zu fassen und fragte, ob ich mit ihr schreiben würde. Sie gab mir ein Musikstück, das ich beenden sollte und zuerst wusste ich nicht, ob ich durchs Casting gefallen bin, weil ich nichts mehr von ihr hörte. Dann sagte sie: "Nein, nein, ich ziehe gerade um und das Baby kostet mich viel Zeit, im Moment mache ich eigentlich gar nichts." Und jetzt höre ich, dass "29" [wahrscheinlich wird Adeles neues Album "25" heißen] rauskommt. Ich bin nicht drauf, so viel weiß ich“, erklärt Phil die Situation.

Im Frühjahr diesen Jahres berichtete unter anderem der „Rolling Stone“ über die geplante Zusammenarbeit von Phil Collins und Adele. Damals zeigte sich der Frontmann von „Genesis“ noch enthusiastisch was die Übereinkunft mit Adele anging: "Ich habe gerade angefangen, mit Adele zu arbeiten. Mir war das alles irgendwie gar nicht klar ... Ich lebe in einer Höhe, aber sie hat Unglaubliches geschafft. Ich liebe ihre Stimme wirklich. Und ich liebe einige der Sachen, die sie gemacht hat." Jetzt sieht die Situation anscheinend anders aus. Ob es noch zu einem gemeinsamen Projekt kommen wird, bleibt abzuwarten.