69. Frankfurter Buchmesse: Das literarische Paradies

69. Frankfurter Buchmesse: Das literarische Paradies

Am 11. Oktober begann in Frankfurt am Main die weltweit größte Buchmesse. Bis zum 15. Oktober haben die Gäste eine exklusive Gelegenheit, ein Teil der modernen literarischen Welt zu werden. Frankfurter Buchmesse ist die größte Buchmesse der Welt. Sie findet in Frankfurt jährlich statt und ist der richtigste Ort, wo man über signifikante Neuheiten und Trends auf dem Verlagsmarkt erfährt.

Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse ist mit dem Namen des ersten Buchdruckers Johannes Gutenberg, der im Jahr 1458 seine Druckerei in Mainz eröffnete. Zu jener Zeit war Frankfurt bereits ein wichtiges Handelszentrum, wo seit 1150 verschiedene Messeveranstaltungen durchgeführt worden sind. Nach einigen Studien fand hier die erste Messe für gedruckte Bücher 1473 statt, die seit 1574 jährlich wurde. Und im Vergleich zum Mittelalter kann heute jeder die Frankfurter Buchmesse dank Möglichkeiten wie direkter Flug Frankfurt Almaty besuchen.

Hier werden Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und andere Druckwerke und Periodika, Kartenwerke, elektronische Medien, Kalender, Comics, Kunstwerke vorgestellt, hier wird auch Bibliothekswesen beleuchtet.

Frankfurter Buchmesse ist ein Kongress für die echten Profis. Hierher kommt man, um Kontakte mit Verteilern auf anderen Kontinenten zu knüpfen, die Ausgaberechte eines populären Textes zu erwerben, aktuelle typografische Innovationen zu lernen. Aber auch einfache Literaturfans finden sich immer interessante Veranstaltungen auf der Messe.

Auf der Frankfurter Buchmesse können Sie Herausgeber, Agenten, Verkäufer, Schriftsteller, Übersetzer, Illustratoren, Vertreter von Bibliotheken, Institutionen und andere Fachleute treffen. Neben der Ausstellung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse werden Workshops, Podiumsdiskussionen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen organisiert.

2017 Ehrengäste und Rekorde

Die internationale Frankfurter Buchmesse braucht keine besondere Werbung. Von ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung zeugt auch die Tatsache, dass die Messe 2017 Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron öffneten. Traditionell wird ein der Länder zur Frankfurter Buchmesse als Ehrengast eingeladen und Frankreich ist der eine auf der 69. Buchmesse.

Unter den fast 200 Dichtern, Schriftstellern und Dramatikern, die eigentlich nicht nur Frankreich, sondern auch frankophone Literatur aus Afrika, Asien und Nordamerika repräsentieren, steht auch Michel Houellebecq, der Skandalkämpfer gegen die Dekadenz der westlichen Konsumgesellschaft und die islamische „Vorherrschaft“.

Zwar sind keine neuen Bücher von Houellebecq diesmal vorgestellt, wurde sein autobiographischer, vor 15 Jahren geschriebener und nie zuvor herausgegebener Essay ein Teil der Anthologie der französischen Prosa „Blau-rot-weiß. Frankreich erzählt“, die auf der Messe präsentiert wird.

Insgesamt kommen 2017 nach Frankfurt ca. tausend Autoren. Unter ihnen auch Margaret Atwood – Prosaikerin, Dichterin, Literaturkritikerin, Aktivistin für den Naturschutz und Feministin, Preisträgerin und vierfach Finalistin des Man Booker Prizes, außerdem auch Ken Follett, der Autor von 17 weltweit anerkannten Bestsellern, Meister des historischen Actionromans.

Es wird erwartet auch der Besuch des 2017 Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguro erwartet. Der Amerikaner Dan Brown präsentiert den neuen Thriller auf der 69. Buchmesse, und zwar mit einem Rekord: es wurde die Halle für zwei tausend Menschen organisiert.

Statistisch gehört die deutsche Buchproduktionsbranche zu den wirtschaftlich erfolgreichsten in der Welt. Die Frankfurter Buchmesse beweist das immer wieder mit dem Niveau ihrer Veranstaltungen.

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