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Smog-Alarm in Italien - 40 Städte betroffen

Von Kate Lé

Heute wurde in mehr als 40 italienischen Städten, darunter Mailand, Turin, Como, Brescia, Pavia, Parma und Bologna, Smog-Alarm ausgelöst. Es wurde ein Fahrverbot für Privatfahrzeuge verhängt. Der Verkehr ruhte zwischen sieben und 19 Uhr.

Nachdem der Grenzwert für Kleinstpartikel in der Luft den erlaubten Wert um ein 10-faches überschritten hatte, haben die Behörden den Alarm ausgelöst. Die Toleranzgrenze liegt bei 40 Mikrogramm Schadstoffpartikeln je Kubikmeter. Ab 75 Mikrogramm sind die Behörden dazu verpflichtet, Smog-Alarm auszulösen. Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, wurden Eltern aufgefordert, nicht mit Kleinkindern auf die Straße zu gehen.

Roberto Formigioni, Chef der Regionalregierung der Lombardei, will das Verbot nach zwei Tagen wieder aufheben. Sollte die Luftverschmutzung nicht abnehmen, so schließe er ein Verbot auch am kommenden Wochenende nicht aus. Den Behörden zufolge soll die hohe Konzentration auf die andauernde Kälte und Trockenheit zurückzuführen sein. Solche Witterungsbedingungen begünstigten den Smog, der vor allem durch und Industrie- und Autoabgase hervorgerufen wird.