Diese fünf Bayern-Spieler haben zuerst mit einem anderen Team die Bundesliga gewonnen

Diese fünf Bayern-Spieler haben zuerst mit einem anderen Team die Bundesliga gewonnen

Bayern München ist das führende Team in der Bundesliga und hat bewiesen, dass sie auch auf europäischer Ebene zu den Top Teams gehören, indem sie im letzten Jahrzehnt einige beeindruckende Leistungen in der Champions League zeigten.

Der Spitzenreiter der Bundesliga ist auch im Moment, laut Online Sportwetten, einer der Favoriten für den Champions League-Sieg und beweist mit dem 5:0 Heimsieg gegen Besiktas, dass alles unter Kontrolle ist.

Obwohl durchgehend als Titelfavorit in der Bundesliga gesehen, hat der bayrische Club nicht immer alles nach eigener Vorstellung erreicht, denn andere Clubs haben sich immer wieder gegen die Dominanz der Bayern aufgelehnt und diese angefochten, auch wenn es nur für eine oder zwei Saisons war. In den vergangenen 20 Jahren haben unter anderem Stuttgart, Borussia Dortmund, Wolfsburg, Werder Bremen und Kaiserslautern den Bundesliga-Titel gewonnen.

Robert Lewandowski und Mario Götze holten mit Dortmund in der Saison 2010/11 sowie der darauffolgenden Saison 2011/12 die Meisterschale und erreichten ebenfalls mit Dortmund den Einzug ins Champions League Finale 2012/13, das Dortmund gegen Bayern München verlor. Beide Spieler wurden bald darauf von Bayern verpflichtet. Während viele wissen, dass Lewandowski und Götze den Meistertitel gewonnen hatten, bevor sie zu Bayern wechselten, gibt es noch fünf weitere Spieler, von denen nicht so bekannt ist, dass sie bereites Titel gewonnen hatten, bevor sie zu Bayern München kamen.

Kaiserslautern stieg Ende der Saison 1996/97 aus der 2. Bundeliga auf und viele Fans hatten sich auf eine schwierige Saison eingestellt. Nicht in ihren kühnsten Träumen hatten sie erwartet, die Bundesliga zu gewinnen, direkt nachdem sie aus der 2. Bundesliga aufgestiegen waren. Aber genau das passierte.

Zwei der Spieler aus dieser Meistermannschaft gewannen daraufhin weitere Titel, aber diesmal mit Bayern München. Der schweizerische Mittelfeldspieler Ciriaco Sforza hatte bereits 1995/96 eine Saison lang für Bayern gespielt, damals verlor der bayrische Club allerdings die Bundesliga an Borussia Dortmund. In der darauffolgenden Saison gewann Bayern den Titel, Sforza war jedoch zum italienischen Club Inter Mailand gewechselt. Er kehrte in die Bundesliga zurück, indem er einen Vertrag beim Neuaufsteiger Kaiserslautern unterschrieb und half dem Club so, die Welt zu schocken, in dem der Club mit zwei Punkten Vorsprung vor Bayern München den Titel holte.

Michael Ballack wechselte von Kaiserslautern zu den Bayern

Ein weiterer Titelgewinner aus Kaiserslautern, der später zu Bayern wechselte, war der junge Mittelfeldspieler Michael Ballack, der später als bester Mittelfeldspieler, den das Land je hervorgebracht hatte, bekannt werden sollte. Er begann die Saison 1997/98 als Teil des Jugendteams, wurde aber bald in die 1. Mannschaft berufen und lief in der Meistersaison insgesamt 19 mal auf. In der folgenden Saison stieg er zum Stammspieler auf und trug dazu bei, dass der Club das Viertelfinale der Champions League erreichte und Bayern München rauskickte. Er verbrachte zwischen 1999 und 2002 dann drei Spielzeiten bei Bayer Leverkusen, in denen er zweimal Vizemeister wurde, bevor er zu Bayern München wechselte, wo er in vier Spielzeiten dreimal die Bundesliga gewann.

10 Jahre später, nachdem Werder Bremen die Bundesliga gewann…

Vor der Saison 2003/04, hatte Werder Bremen zuletzt 1992/93 die Bundesliga gewonnen, damals mit Verteidiger Thomas Schaaf als einer der Schlüsselfiguren. Zehn Jahre später, nachdem der ehemalige Verteidiger zum Teammanager aufstieg, führte er seinen Club zum Meistertitel, mit sechs Punkten Vorsprung vor Bayern München. Valerien Ismael war 2003 als Leihspieler von Strasbourg nach Bremen gekommen und zu einem der Schlüsselspieler des Meisterteams im Titelkampf 2003/04 geworden. In der darauffolgenden Saison machte er seinen Wechsel dauerhaft, aber Bremen schloss lediglich als Tabellendritter ab und er wurde im Sommer 2005 an Bayern verkauft. Er konnte einen weiteren Titelgewinn in der Bundesliga zu seiner Sammlung hinzufügen, als Bayern in der Saison 2005/6 mit fünf Punkten Vorsprung vor Werder Bremen Deutscher Meister wurde.

Stuttgart hat sich sehr nah an die Bayern vorgespielt

Die Saison 2005/06 endete für Stuttgart auf Tabellenplatz 9 und mit 32 Punkten hinter dem Meister Bayern München. 2006/07 konnte sich der Club jedoch massiv verbessern, so dass sie zu Ende der Spielzeit nur noch sehn Punkte hinter Bayern München lagen, die die Saison auf einem enttäuschenden vierten Platz beendeten. Mario Gomez war einer der herausragenden Spieler des Stuttgarter Teams und beendete die Saison mit 14 Toren als fünftbester Torschütze der Liga. Gomez blieb bis Sommer 2009 in Stuttgart und unterschrieb dann einen Vertrag bei Bayern München, der einen Wert von rund 30 Millionen Euro hatte. Er verbrachte vier Spielzeiten bei Bayern, in denen er zwei weitere Bundesligatitel und einen im seinem letzten Jahr beim Club, inklusive Champions League-Titel.

Ein weiterer Spieler, der Stuttgart zum Titelgewinn verholfen hatte, ist der Verteidiger Serdar Tasci, der mit einem Meistertitel belohnt wurde, nachdem er in der zweiten Hälfte der Saison 2015/16 als Leihgabe zu den Bayern gekommen war. Der Verteidiger lief nur drei Mal für den bayrischen Club auf, half dem Club aber trotzdem sehr in der Verteidiger Krise, in der er nach zahlreichen Verletzungen mehrere Einsätze bekam.

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