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Diese Pommes sind gesünder: Payette Russet und Easton

Von Kate Lé

Pommes erfreuen sich weltweit bei vielen Menschen größter Beliebtheit, doch leider sind diese auch sehr ungesund. Problematisch ist zu einem der hohe Fettanteil, zum anderen jedoch auch das Acrylamid, was Krebs erregen kann. Doch Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass bestimmte Kartoffelsorten das Gesundheitsrisiko vermindern können. Die Kartoffelsorten Payette Russet und Easton seien demnach die gesündere Wahl, um Pommes herzustellen.

Pommes sind nur frittiert so richtig gut, das geht aber damit einher, dass diese sehr fettig sind. Zum anderen entsteht beim Frittieren unter hohen Temperaturen ein Nebenstoff namens Acrylamid, der Krebs erregen kann. Dieser Stoff entsteht immer, wenn Kohlenhydrate sehr stark erhitzt werden. Das kann also auch bei Chips, Lebkuchen und allen Keksen passieren.

Um Pommes weiter genießbar zu halten, haben Forscher der University of Idaho untersucht, wie man das Acrylamid in Kartoffelprodukten senken kann. Dazu wurden rund 150 Kartoffelsorten untersucht. Das Ergebnis der Untersuchungen: 38 der 150 Kartoffeln produzieren weniger Acrylamid. Teilweise seien die Werte nur halb so hoch. Insbesondere Kartoffeln mit wenig Zucker seien darunter.

Unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Lebensmittelindustrie sowie auch an eine vernünftige Größe, um Pommes herzustellen, kamen die Wissenchaftler zu folgendem Ergebnis: Payette Russet und Easton seien die gesünderen Kartoffelarten, um Pommes herzustellen.

Nun beschäftigen sich die Wissenschaftler damit, wie es dazu kommt dass Payette Russet und Easton so gut geeignet seien. Denn in Zukunft möchten sie gerne gezielt diese gesünderen Sorten züchten, um noch gesündere Pommes möglich zu machen.