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Mel Gibson müde: Hängt er die Schauspielerei an den Nagel?

Von Kate Lé

Ein gewisser Hang zu pathetischen Heldenrollen ist nicht zu übersehen. Erst mimte er den schottischen Volkshelden William Wallace in "Braveheart", dann kämpfte er als "der Patriot" für die amerikanische Unabhängigkeit.

In seinem neuesten Streifen, dem kürzlich angelaufenen Vietnam-Kriegsfilm «We were soldiers», ist der 46-jährige Mel Gibson nun Lt.Col.Hal G. Moore, der eine Einheit von US-Soldaten durch die Hölle von Vietnam führt.

Doch dem weitgereisten und mit weit über 30 Hollywood-Filmen mittlerweile alten Hasen im Show-Geschäft werden diese Abenteuer anscheinend zu anstrengend. Der Zeitschrift Gala verriet er: «Wir mussten zwei Wochen durch den Schlamm kriechen und Nachtläufe machen. Ich habe mich wie 90 gefühlt.»

Gibson ist dafür bekannt, das er sich sehr intensiv in seine Filmrollen hineinlebt. Der Preis für diese Anstrengungen ist grosse Glaubwürdigkeit und Authenzität auf der Leinwand, aber wohl auch eine gewisse Ausgebrandheit.

«Ich möchte lieber hinter der Kamera stehen», so Gibson. Mit Braveheart hat er gezeigt, dass er dazu imstande ist. Man darf gespannt sein.