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Die Favoriten für die kommende Bundesliga-Saison 2019

Von Kate Lé

Wenn am 16. August wieder der Ball rollt, blickt ganz Fußballdeutschland auf die Bundesliga. Nach mehreren Monaten Pause dürfen die Fans wieder ihre Mannschaften anfeuern, wenn die Spieler auf dem Rasen um die wichtigen Punkte kämpfen. Das Interesse an Bundesliga ist groß und beschränkt sich nicht nur auf den deutschsprachigen Raum. Die höchste deutsche Spielklasse versteht sich als Premiumprodukt und hat seine Fans auf der ganzen Welt. Vor allem die neue Spannung, die sich in der letzten Saison offenbart hat, führt zu gesteigerter Aufmerksamkeit. Wir werfen einen Blick auf die Favoriten für die kommende Saison.

FC Bayern München

Dass der Rekordmeister auch in der kommenden Spielzeit zu den großen Favoriten gehört, kommt wenig überraschend. In den letzten sieben Jahren haben die Bayern immer die Meisterschaft geholt, auch wenn es letzte Saison wirklich spannend wurde. Zwar stecken die Bayern mehr oder weniger in einem Umbruch, doch mit einer Quote von 1,22 (Stand 15.07.) bei Betfair sind die Roten immer noch der größte Favorit auf die Meisterschale. Ob die Bayern diesem Favoritenstatus gerecht werden, wird man sehen. Sicher ist allerdings, dass die Konkurrenz alles tun wird, um den Serienmeister zu stürzen.

Borussia Dortmund

Die letzte Saison hat gezeigt: Der BVB ist zurück. Nach einer holprigen Saison 2017/18, in der unter anderem zwei Trainer verschleißt wurden, hat der BVB in der vergangenen Spielzeit mit Lucien Favre wieder in die Spur gefunden und den Bayern einen heißen Kampf bis zum letzten Spieltag geliefert. Auch in dieser Sommerpause haben die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht und direkt zu Beginn der Transferperiode die wichtigsten Neuzugänge geklärt. Vor allem die überraschende Verpflichtung von Mats Hummels hat für Furore gesorgt – der Kicker wusste wieder früh Bescheid – und unterstreicht die Ambitionen der Schwarzgelben. Die Schale soll endlich wieder in den Pott geholt werden.

RB Leipzig

In den vergangenen Jahren hat sich RB Leipzig als Spitzenclub in der Bundesliga etabliert. Das Konzept, junge und talentierte Spieler in die Mannschaft einzubauen hat sich ausgezahlt. Mit einer erfrischenden Spielweise hat es Trainer Ralf Rangnick in der letzten Saison geschafft, die Bullen in die Champions League zu führen. In der kommenden Spielzeit wird dann Julian Nagelsmann an der Seitenlinie übernehmen. Der junge Trainer hat bereits mit TSG Hoffenheim gezeigt, dass er ein ganz großer Trainer werden kann. Bei RB Leipzig findet er die besten Strukturen vor, um langfristig erfolgreich zu sein. Die Mitteldeutsche Zeitung stellt das neue Trainingszentrum vor. Vielleicht gelingt es ja bereits in der kommenden Saison.

Borussia Mönchengladbach

Auch die Borussia vom Niederrhein geht mit einem neuen Trainer in die kommende Spielzeit. Nachdem Dieter Hecking in der letzten Saison nicht mehr den gewünschten Einfluss auf die Mannschaft nehmen konnte, entschieden sich die Verantwortlichen um Max Eberl zum Handeln. Nach ausgedehnter Suche ist man dann in Österreich fündig geworden und konnte mit Marco Rose den absoluten Wunschtrainer verpflichten. Der Meistertrainer von Red Bull Salzburg war auch bei anderen Vereinen ein gefragter Mann, allerdings konnten sich die Borussen durchsetzen. Von Rose verspricht man sich in der neuen Saison mehr Flexibilität und Struktur im Spiel nach vorne. Die Rheinische Post stellt Rose vor.

Neben diesen vier Mannschaften, gibt es natürlich auch noch weitere Teams wie Leverkusen oder Hoffenheim im erweiterten Favoritenkreis. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Meister aus der Gruppe dieser vier genannten kommen wird.