Abba: Privatkonzert begeisterte Zuhörer nicht

Abba gilt als eine der erfolgreichsten Bands überhaupt und ist auch nach 20 Jahren Trennung noch legendär und bei zahlreichen Fans beliebt. Das Angebot für eine Milliarde Dollar mehrere Jahre lang in Las Vegas abends aufzutreten, lehnte die Band vor wenigen Jahren ab und verwies auf die immer noch bestehenden Streitigkeiten in der Band. Der Abba-Sänger Björn Ulvaeus sagte in einem Interview mit der Zeitschrift „Gala“ jedoch, dass die Band vor vier Jahren noch einmal gemeinsam aufgetreten sei. Es war damals das erste Mal seit 16 Jahren, dass die Vier wieder gemeinsam auf der Bühne standen.

Das Konzert fand auf einer Privatveranstaltung in Stockholm statt, ohne dass jemand davon gewusst habe. „Ich sah nach rechts, und da stand Agnetha. Es fühlte sich ganz schön komisch an.“, sagte Ulvaeus, der früher mit der Sängerin verheiratet war. Das Publikum reagierte jedoch sehr verhalten auf den Auftritt, sagte der enttäuschte 58-jährige. „Alles was wir sehen konnten, waren enttäuschte Gesichter. Wir reichten wohl nicht an damals ‚ran.“

Nach 350 Millionen verkauften Platten kann Ulvaeus die Abba-LIeder im Radio jedoch nicht mehr hören. „Wenn einer im Radio kommt, stelle ich es entweder ab oder höre es mir sehr kritisch an. Dann denke ich allerdings: Es klingt immer noch schön frisch.“, sagte er. Die heutige Popmusik ist Björn Ulvaeus jedoch eher verhasst: „Die meiste Popmusik heute ist so künstlich fabriziert; ich hasse diese schrecklichen Sendungen wie ‚Superstars‘.“ Lediglich Eminem möge er, weil der zu 100 Prozent Künstler sei.