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Mit ‘fernsehen’ getaggte Artikel

TV-Konsum steigt in Deutschland

Mittwoch, 06. Januar 2010

Der Fernsehkonsum in Deutschland steigt wieder. Erstmals eit drei Jahren nahm der TV-Konsum wieder zu und erreichte das Niveau von 2006. Die Deutschen verbringen wieder mehr Zeit vor dem Fernseher.

Dreieinhalb Stunden verbringt im Durchschnitt ein Deutscher vor dem Fernseher, veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Media Control. Insbesondere auch die werberelevante Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist gestiegen. Dabei sind Experten davon ausgegangen, dass die werberelevante Zielgruppe permanent sinken werde, da sich die jungen Leute eher dem neuen Medium Internet widmen würden.

Auch innerhalb Deutschlands gibt es Unterschiede im Fernseh-Konsum. Im Süden wird am wenigsten ferngesehen. Im Osten läuft das Fernsehen hingegen am längsten: Brandenburger führt dabei den ersten Platz an: Die Brandenburger verbringen täglich 262 Minuten vor dem Fernseher. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 212 Minuten. Auf den weiteren Plätzen folgen Sachsen-Anhalt (254 Minuten) und Thüringen (252 Minuten).

NDR entschuldigt sich für geschmacklose Quizfrage

Sonntag, 03. Januar 2010

“Was durfte Madonna laut Gerichtsbeschluss im April nicht aus Malawi mit nach Hause nehmen?” lautete die Quizfrage beim NDR-Jahresquiz 2009 mit Jan Hofer. Die vier Antwortmöglichkeiten: A) Pelzmantel, B) High Heels C) Designerfummel, D) das kleine Schwarze. Richtig wäre Antwort D) gewesen und damit löste der NDR eine Protestwelle aus: Peinlich und geschmacklos sei diese Frage, wurden Stimmen laut. Das sah das NDR ein und entschuldigte sich für diese Frage.

Mit dem „kleinen Schwarzen“ wollte die Redaktion des NDR-Quiz anscheinend auf Madonnas Adoptivkind Mercy anspielen, welches dunkelhäutig ist. Madonna durfte beim ersten Besuch das Mädchen nicht aus dem Land fliegen.

„Die Frage war als satirische Zuspitzung gemeint. Mit ihr wollten wir zum Ausdruck bringen, dass für manche Superstars Kinder oft nur ein Accessoire sind. Wenn wir damit Gefühle verletzt haben, tut es uns leid“, sagte Sendesprecherin Iris Bents der B.Z.

Altersbeschränkung für die “Simpsons”

Mittwoch, 25. November 2009

Die erfolgreiche US-Trickfilmserie “Simpsons” erfreut sich international größter Beliebtheit. Doch in der Schweiz fallen die Simpsons ab sofort unter eine Altersbeschränkung. Vor der Ausstrahlung der Simpsons will das Schweizer Fernsehen jedes Mal eine Jugendschutzwarnung ausstrahlen. Die Serie ist damit in der Schweiz erst ab zwölf Jahren geeignet. Der Redaktionsleiter des SF kündigte für die Zukunft noch schärfere Maßnahmen an.

Aulöser ist eine Beschwerde einer Zuschauerin: Sie hatte bei den “Simpsons” grobe Gewalt- und Pornografiedarstellungen festgestellt. Sie forderte das Schweizer Fernsehen dazu auf, die Ausstrahlung der Serie zu stoppen oder zumindest in den späten Abend zu verlegen. Dem Wunsch konnte der Sender nicht nachkommen, wird der Serie Simpsons aber künftig eine Jugendschutzwarnung voransetzen, verriet SF-Sprecher Ombudsmann Achille Casanova.

Besonders verärgert wurde die Zuschauerin durch eine schriftliche Antwort des Senders. Die “Simpsons” seien sehr beliebt und würden auch von kleinen Kindern geschätzt, weshalb die Serie “in Ordnung” sei, soll die Zuschauerin geäußert haben. Der zuständige Redaktionsleiter hat sich für diese Aussage entschuldigt.

In Deutschland laufen die “Simpsons” im Vorabendprogramm von ProSieben.

Michelle Hunziker Comeback bei RTL?

Freitag, 31. Juli 2009

Die ehemalige “DSDS”-Moderatorin Michelle Hunziker steht in Verhandlungen mit “RTL” und könnte bald wieder im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Dabei könnte die Blondine sogar eine eigene Sendung erhalten.

Dabei könnte Hunziker nicht nur eine eigene Show bekommen, sondern auch noch als Moderatorin für “Deutschland sucht den Superstar” in Frage kommen, will die Bild erfahren haben. Auch für die Moderation der neuen “Let’s Dance”-Staffel steht die 32-Jährige im Gespräch.

Momentan verhandelt der Sender mit Michelle über eine zukünftige Zusammenarbeit: “Ja, seit ihrer Zeit bei ‘DSDS’ stehen wir mit Michelle Hunziker im engen Kontakt. Wir würden sehr gerne im Showbereich wieder mit ihr zusammenarbeiten. Es ist aber noch nichts spruchreif”, äußerte die Sprecherin Anke Eickmeyer.

Trotzdem sei Rückkehr der Ex von Eros Ramazzotti ins deutsche Fernsehen ist noch nicht ganz sicher. “Ich würde gerne wieder in Deutschland arbeiten, aber meine Engagements und Termine in meiner Heimat lassen das nicht zu”, sagte Michelle Hunziker in einem früheren “Bild”-Interview.

Fernsehen gegen schlechte Laune

Samstag, 29. November 2008

Wer unzufrieden ist, schaut bis zu 30 Prozent mehr Fernsehen. Zu diesem Ergebnis kamen zwei Sozialogen von der Universität Maryland in den USA. Ein glücklicher Amerikaner hingegen beschäftigt sich eher mit Lesen, Freunden, Familie oder geht auch häufiger in die Kirche.

“Die Kiste” sei so anspruchslos, dass auch “Menschen mit weniger Sozialkompetenz” sich ihr zuwenden können. Dauerhafte Unzufriedenheit mache soziale Kontakte schwer oder unmöglich, äußerte einer der Wissenschaftler. Dennoch könne sogar der unglücklichste Amerikaner problemlos zur Fernbedienung greifen und sich vom Fernsehen erfolgreich unterhalten lassen.

Die Studie liefert auch Ergebnisse über das Verhalten in Ehen. Wer in einer Beziehung nicht glücklich ist, wendet sich ebenfalls häufiger dem Fernseher zu. Glückliche Paare beschäftigen sich hingegen um circa 30 Prozent mehr mit Sex, Zeitung lesen oder zur Kirche zu gehen.

Die Soziologen John P. Robinson und Steven Martin untersuchten jahrzehntelange Tagebucheintragungen von etwa 45.000 Amerikanern. Das Ergebnis erschien in der Dezember-Ausgabe des Journals “Social Indicators Research”.

Schlaf, Arbeit, TV: Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen

Montag, 17. Oktober 2005

Gewusst haben wir es immer – am meisten Zeit unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Mehr als 24 Jahre Bettruhe gönnt sich der Durchschnittsdeutsche in seinem Leben. Auch das haben wir geahnt: Rund sieben Jahre und damit weniger als ein Drittel dieser Zeit (für viele dennoch zuviel) verwenden wir, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Neu jedoch ist, dass wir mit fünf Jahren und sechs Monaten mittlerweile ein halbes Jahr länger fernsehen als wir für das Essen aufbringen. Aber immer noch besser als die zwei Jahre und zwei Monate, die wir in das Anrichten unserer Speisen investieren.

Auch dem Liebling der Deutschen wird viel Zeit geschenkt – zwei Jahre und sechs Monate sitzen wir in unserem Leben durchschnittlich in einem Auto, davon jedoch sechs Monate im Stau. Deutlich weniger Zeit verbringen wir mit unseren Kindern – lediglich neun Monate unseres Lebens spielen wir mit ihnen. Dieselbe Zeit investieren wir auch für das Waschen und Bügeln oder den Weg zur Arbeit. Selbst dem Putzen der Wohnung wenden wir mit 16 Monaten deutlich mehr Zeit zu.

Allein die Arbeitspausen addieren sich auf acht Wochen, zwei Wochen mehr, als wir uns beim Vorspiel vergnügen. Schlechtes Zeichen für die Kirchen – nur ein Drittel dieser Zeit (zwei Wochen) beten wir. Auch das Küssen summiert sich auf zwei Wochen – unsere sexuellen Höhepunkte addieren sich immerhin noch auf 16 Stunden und sind damit das Schlusslicht der ungewöhnlichen Zeitbilanz, die im aktuellen „GEO Wissen“ mit dem Titel „Zeit – Das ewige Rätsel“ präsentiert wird.

Grundlage der für Frauen und Männer gleichermaßen aufgestellten Bilanz sind jüngste Zeitbudget-Erhebungen vom Statistischen Bundesamt sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und Daten von BBC. Übrigens sitzen wir rund sechs Monate auf der Toilette – genug Zeit, um solche Dinge zu lesen und uns zu fragen, ob Wissenschaftlern eigentlich nie langweilig wird.