Local Boys: Und täglich grüßt die schwedische Indie-Rock-Band

Nicht nur, dass einem fast täglich neue Indie-Rock-Gruppen wie The Strokes, Franz Ferdinand oder Bloc Party als „The Next Big Thing“ im Rock-Business präsentiert werden, nein, alleine aus Schweden erreichten uns in den vergangenen Jahren etliche Bands wie The Soundtrack Of Our Lives, The Hives oder Mando Diao.

Die nächste Band aus dem Land der Elche, des Knäckebrots und der eigenwilligen Möbel schlägt nun am 17. Mai in Deutschland auf. An diesem Tag erscheint nämlich mit „Whattheclockman“ das Debüt-Album der Local Boys.

Totte Störner (voc.), Anders Jansson (drums), Jonas Stenbäck (bass), Carl Josefsson (git.) und Carl Bengtsson (git.) bilden das Quintett, das mit Hilfe von Produzent Björn Olsson (ehemaliger Songwriter von The Soundtrack Of Our Lives) ihr 13 Songs umfassendes Werk in den music-a-matic Studios aufnahm, in dem übrigens schon Kent ihr vielgerühmtes „Hagnesta Hill“ Album einspielten.

Bei einer Spieldauer von gerade mal 40 Minuten erinnert das Album ein wenig an die gute alte, unbeschwerte Schulzeit. Eine unbändige Sehnsucht nach Spaß, das Gefühl der unendlichen Freiheit und unkompliziert spritzige Texte. Mit diesen Elementen gelingt den Local Boys ein durchaus nettes Indie-Rock-Werk für den bevorstehenden Sommer. Um allerdings in der Liga von Mando Diao oder The Hives mitspielen zu können, reicht es noch nicht.

Ab Anfang Mai gibt’s für die Local Boys auf ihrer ausgedehnten Club-Tour durch die deutschen Lande aber genug Zeit zum Üben und Weiterentwickeln.