De Niro bedauert Ärger mit Italienern

Hollywoodstar Robert De Niro hat Bedauern darüber geäußert, dass er Ärger mit den Italienern bekommen hat. Schuld daran seien «Kommunikationsprobleme», ließ der 61-Jährige über seinen Sprecher mitteilen. Er habe die Italiener «auf keinen Fall beleidigen wollen», erklärte De Niro, dessen Urgroßeltern aus einem süditalienischen Dorf stammen.

Nach Darstellung der italienischen Presse hatte der US-Star («Taxi Driver», «Men of Honer») in Mailand die Annahme des Kulturpreises Goldener Ambrosius abgesagt. Anschließend habe er auch die ihm angebotene Ehrenstaatsbürgerschaft Italiens ausgeschlagen. De Niro erklärte dazu, er sei in Mailand 45 Minuten zu spät an dem Ort angelangt, wo Bürgermeister Gabriele Albertini ihn abholen sollte. Dieser hatte gesagt, er habe 40 Minuten gewartet. De Niros Verhalten sei «ein erschreckendes Beispiel für schlechtes Benehmen».

Warum De Niro dann am Freitag nicht zur Annahme der Ehrenstaatsbürgerschaft in Rom erschien, sagte der Star nicht. In US-Medien wurde spekuliert, dass er wegen des Vorfalls in Mailand verärgert war. Zudem hatte sich ein konservativer Orden, der De Niros Darstellung von Mafiosi als schädlich für Italien kritisierte, gegen die Verleihung ausgesprochen.