Reichster Mensch der Welt kommt aus Mexiko

Die neue Top 10 Liste mit den reichsten Menschen der Welt wurde vom Forbes-Magazin veröffentlicht. In den Top 10 findet sich gerade noch ein Deutscher: Karl Albrecht. Die reichste Deutsche findet sich auf Rang 51: Susanne Klatten. Mit Carlos Slim steht erstmals ein Mexikaner an der Spitze. Er vergrößerte im vergangenen Jahr sein Vermögen um 18,5 Milliarden Dollar. Damit hat zum ersten Mal auch ein Lateinamerikaner den Spitzenplatz inne. Reichste Frau der Erde ist Christy Walton, eine der Walmart-Erbinnen, mit 22,5 Milliarden Dollar auf Platz zwölf der Liste.

Es gibt rund 200 Milliardäre mehr als im vergangenen Jahr, berichtet das Magazin. Zudem sei das Gesamtvermögen der Reichen von 2,4 auf 3,6 Billionen Dollar gestiegen. Die Liste der Milliardäre umfasst nun 1011 Menschen, fast 200 mehr als im vergangenen Jahr. Es gibt fast 100 Neueinsteiger auf der Liste der Milliardäre, vor allem aus Asien und Lateinamerika. „Aus den USA gibt es nur 16 neue – das ist gemessen an der Größe dieser Volkswirtschaft wenig. Aus China kommen 27 neue“, stellte Forbes-Redakteurin Luisa Kroll fest.

Dabei ist Microsoft-Gründer Bill Gates seit vergangenem Jahr nicht mehr die Nummer 1 und wurde von Warren Buffett verdrängt, der dieses Jahr von dem Telekom-Gigant Carlos Slim verdrängt wurde. Carlos Slim Helu ist mit 53,5 Milliarden Dollar der neue reichste Mann der Welt – rund 500 Millionen Dollar vor Bill Gates.

„Reichster Deutscher ist nach wie vor Karl Albrecht“, sagt Forbes-Redakteurin Luisa Kroll. Mit 23,5 Milliarden Dollar schafft es der Aldi-Süd Inhaber gerade noch in die Top Ten der Liste. Sein Bruder Theo, Inhaber von Aldi-Nord, ist auf Platz 31 abgerutscht. „Als einer der wenigen in den oberen Rängen hat er Geld verloren, weil die Margen in diesem Bereich so stark gefallen sind“, erklärte Kroll.

53 Deutsche stehen auf der Milliardärsliste, unter anderem Mitglieder der Familie Quandt, Versandhauskönig Michael Otto und Bertelsmann Erbin Liz-Mohn auf Platz 189.

Die meisten anderen Milliardäre konnten ihr Vermögen jedoch vermehren. „Die aufstrebende Volkswirtschaften haben viel dazu beigetragen – ob China oder Indien, Russland oder Brasilien. Sie haben alle Gewinne gemacht“, erklärte Kroll.