Rauchen schwächt die Aktivität von Genen

Dass Rauchen ungesund ist, ist in Deutschland weitläufig bekannt. Doch Nikotin macht süchtig und erschwert den Ausstieg. Der Wille zum Nichtraucher wird gestärkt durch regelmäßige Schreckensmeldungen über das Rauchen. Wie nun ein Forscherteam herausgefunden hat, schwächt Zigarettenkonsum die Aktivität von Genen, die vor Krebs schützen. Zudem ist medizinischen Medien zu entnehmen, dass Raucher Wert auf eine Grippeimpfung legen sollte. Insbesondere Raucher seien gefährdet, an Grippe zu erkranken. Die optimale Lösung sei, das Rauchen aufzugeben.

Forscher vom Institute of Cancer Studies in Birmingham konnten beweisen, dass Rauchen sich auf die Gene auswirkt. Insbesondere schwächt der Tabakkonsum die körpereigene Krebsabwehr. Wie die Forscher mitteilten, lagerten sich bei Rauchern Methylgruppen an das Gen p 16 an. Dadurch werde die Krebsabwehr geschwächt und Raucher haben somit eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen konnten in der Vergangenheit nachweisen, dass Rauchen die häufigste Ursache von Krebs ist. Ursache seien Schadstoffe im Tabak, die die Erbsubstanz DNA beschädigen. Die Birminghamer konnten zudem nun aufzeigen, dass das Erbgut durch Tabakkonsum auch verändert wird.

Desweiteren sind Raucher eine Risikogruppe für Gruppeerkrankungen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneunomologie und Beatmungsmedizin (DGP). Durch den Konsum von Zigaretten droht eine unkontrollierte und übersteigerte Immunreaktionen. Eine Grippeimpfung könne Abhilfe schaffen, so die DGP. Insbesondere könne auch das Problem vieler Raucher, die Anfälligkeit für wiederholte Bronchitis und damit permanente Entzündung der Lungen, gemäßigt werden.