Bodypainting im Sommer 2010 angesagt

Bodypainting erfreut sich diesen Sommer großer Beliebtheit. Die künstlerische Körperbemalung ist in Verbindung mit dem Fußball besonders gefragt. Und die reizenden Spielerinnen des „Sexy Soccer 2010“ sorgen für die Schlagzeilen, indem sie sich auf ihren nackten Körper Trikots haben malen lassen. Runter also mit dem Stoff und zu den schwarz, rot und goldenen Stiften greifen – erst dadurch gelingt die individuelle und einmalige Fankennzeichnung zur WM 2010.

Bodypainting, zu deutsch Körperbemalung, ist eine Kunst, bei der es ähnlich wie beim Tätowieren spezialisierte Körperbemaler gibt. Der Unterschied des Bodypainting zum Tätoieren besteht darin, dass die Körperbemalung ein ganz besonderer Luxus ist: Die Bemalung hält nur wenige Stunden am Körper. Alternativ dazu hält Hennafarbe jedoch einige Woche. Insbesondere während der Fußball WM und EM, sowie zu Rave-Festivals, gibts es verstärkt Nachfrage nach Bodypainting. Fangemeinden des Bodypainting freuen sich jährlich auf das „German Bodypainting Festival“. Daneben hat sich das „Festival der Farben“ auf Bodypainting im Gesicht spezialisiert.

Das Bodypainting fand durch die Liberalisierung und die Freizügigkeit der 60er Jahre wieder erste Fans. Erstmalig in der Steinzeit war Bodypainting im weitestens Sinne den Menschen bereits ein Begriff, als sie ihre Körper mit Ocker, schwarzen Manganoxid oder mit Holzkohle bemalten. Über die Jahrzehnte hinweg hatte das Bodypainting unterschiedliche Bedeutungen, die angefangen vom Schutz vor äußeren Einflüssen, Dämonen und Magie sowie vor Insekten, bis hin zu medizinisch-hygienischen und hedonistischen Zwecken des Bodypaintings reichten. Bodypainting wurde auch als Kriegsbemalung und zur Kennzeichnung von Völkern verwendet.

In den letzten Jahren hingegen ist das Bodypainting vor allen Dingen in der Kunst- und Modeszene ein Begriff gewesen. Designer haben ihre Models desöfteren für aufälligen Modeschauen bepinseln lassen. Zulsetzt sorgte Bodypainting beim Festival in Südkorea 2009 für Aufsehen.