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ERASMUS – Das Abenteuer beginnt schon Zuhause…

Von Kate Lé

Wer heutzutage während des Studiums nicht mindestens ein Semester im Ausland verbringt, hat später schlechtere Auswahlchancen auf dem Arbeitsmarkt als diejenigen, die es wagten allein in die Ferne zu ziehen und sich einer fremden Kultur und Mentalität zu öffnen. Pimp my Lebenslauf!

Inzwischen entschließt sich jährlich ein Großteil der Studentenschaft, das große Abenteuer zu wagen. Kaum einer der Kommilitonen hat sich noch nicht mit diesem Thema befasst. Plötzlich stand man ganz allein da, weil sich die Mehrzahl meiner Freunde ins Ausland verabschiedet hat.

Was reizt uns am Meisten am Studium weit weg von Zuhause? Ist es der Wunsch eine fremde Sprache zu erlernen und sie im Anschluss fließend sprechen zu können? Erwartet man ein Jahr voller neuer Bekanntschaften und nicht enden wollenden Partynächten? Erhofft man sich einen exklusiven Einblick in eine andere Lebensweise oder will man einfach nur neue Lehrmethoden an anderen Unis erfahren? Mit Sicherheit ist es ein bisschen von allem.

Zunächst muss viel Aufwand betrieben werden, um seinen Traum in die Realität umzusetzen. Sprachkurse, Motivationsschreiben, Formulare und die Klärung der finanziellen Unterstützung stellen dir größten Hürden dar. Und irgendwann hält man ein Blatt Papier in den Händen, schwarz auf weiß die bunte und ungewisse Zukunft bestätigend und man weiß, dass der Aufwand sich gelohnt hat.

Schon treten neue Fragen nach Unterbringung – Erasmus-WG oder authentisches Wohnen mit Landsleuten - Flugdatum, Universitäts-Organisation etc. auf. Doch nach endloser Lektüre von Erfahrungsberichten entscheidet letztendlich jeder selbst, was für ihn das Beste ist und wie er sich am wohlsten fühlt.

Aber wirklich beruhigend ist doch die Tatsache, dass man nach einem erlebnisreichem Jahr wieder zurück zur Familie und seinen Freunden gelangt und sich nichts verändert haben wird – oder doch?

Autor: Zubin Farahani