Fast Food macht depressiv

Fast Food wie Pizza und Burger scheinen kurzfristig glücklich zu machen, schlagen sie doch mit vielen Kalorien und einer Vielfalt an Geschmack und schneller Verfügbarkeit zu. Doch schlechte Ernährung kann depressiv machen, geht aus einer spanischen Studie hervor.

Wer sich schlecht ernährt, könnte als Folge nicht nur an Übergewicht und Nährstoffmangel leiden, sondern auch an Krankenheiten wie Depressionen. Spanische Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass gehärtete Transfette sowie gesättigte Fettsäuren im Fast Food depressiv machen kann, geht aus der Studie vor, die im US-Online-Journal „PLoS ONE“ veröffentlicht wurde. Wer viele industriell hergestellte Fertigbackwaren und Fertiggerichte konsumiere, habe ein bis zu 48 Prozent höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken.

Die spanischen Wissenschaftler behaupten einen Zusammenhang zwischen den radikal veränderten Essgewohnheiten und den depressiven Verstimmungen festgestellt zu haben. Der Konsum an Fast Food Produkten steige in Industrienationen, insbesondere auch in nördlichen Ländern. In nördlichen Ländern komme auch der Mangel an Licht hinzu, erläuterte Almudena Sanchez-Villegas von der Universität Las Palmas auf Gran Canaria. Menschen in südlichen Ländern hingegen leiden weniger an Depressionen: Das liege an der mediterranen Küche, sowie aber auch am Klima, das den Menschen mehr Licht beschert.

Die Wissenschaftler an den Universitäten von Navarra und Las Palmas untersuchten unter der Leitung von Miguel Angel Martinez-Gonzalez sechs Jahre lang die Ernährungsgewohnheiten von mehr als 12.000 Probanden.